Jungbewegt

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Das Projekt „jungbewegt“ unterstützt Kindertagesstätten, Schulen und Jugendeinrichtungen darin, sich zu Orten der Engagementförderung von jungen Menschen zu entwickeln. Durch Fortbildungen, Beratung und Anregungen profitieren sowohl die Jugendlichen als auch die Fachkräfte von der Initiative. Das Projekt ist ein Pilotprojekt, das als Kooperation zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der Senatsverwal­tung für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie den Bezirken Steglitz-Zehlendorf und Marzahn-Hellersdorf Ende 2010 begonnen hat. Das Kinder- und Jugendbüro hat die Ko­ordination des Engagement-Wettbewerbs für die Jugendlichen in Steglitz-Zehlendorf 2011 und 2012 übernommen.

Mit dem Wettbewerb „jungbewegt“ hatten Jugendliche die Möglichkeit, ihre eigenen Projekte vor­zuschlagen und  für die Umsetzung ihrer Ideen Fördergelder zu bekommen.

Am Wettbewerb konnten teilnehmen: junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren, die in Steglitz-Zehlendorf zur Schule gehen oder wohnen und Lust haben, sich für ihr eigenes Projekt zu engagieren. Eine Jugendjury, die sich aus Delegierten der verschiedenen Projektgruppen zusammensetzte, entschied an­schließend über die Verteilung der Projektgelder.

Insgesamt 18 motivierte Projektgruppen bewarben sich in den beiden Jahren beim Wettbewerb jungbewegt mit unterschiedlichen und originellen Projekten zu den Themen Umwelt, Diskriminierung, Entwicklungshilfe, Jugendräume, Gesunde Ernährung, Politik als Schulfach und Jugendkultur-Projekten.

jungbewegt-Gruppenfoto 2012

Jungbewegt-Gruppen mit der Bezirksstadträtin Frau Markl-Vieto bei einem Seminar im Gästehaus Düppel

Das KiJuB sowie verschiedene Sozialpädagog_innen und Lehrkräfte begleiteten die Gruppen bei der Umsetzung ihrer Projekte. Zusätzlich wurden sie von erfahrenen Trainer_innen im Rahmen von Qualifizierungsseminaren für jungbewegt-Projekte gecoacht und unterstützt.

Über den Projektverlauf und einzelne Projektgruppen entstanden Filme, die im KiJuB erhältlich ist.

Der Wettbewerb jungbewegt bietet engagierten Jugendlichen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, ihre eigenen Projekte vorzuschlagen und für die Umsetzung ihrer Ideen von einer Jugendjury Fördergelder zu bekommen. Ziel des Wettbewerbes ist es, dass junge Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Bildungsstand Zugänge zum gesellschaftlichen Engagement finden.

Das Alleinstellungsmerkmal dieses Projektes gegenüber anderen Engagementförderprogrammen ist das Angebot der Qualifizierungsseminare in den Bereichen Teambuilding, Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement, welches durch die Bertelsmann-Stiftung ermöglicht wurde.